Es war einmal eine Teamdatenbank

Teambird kommt im Sommer 2014!

Woher weiß ich als Trainer, wer zum heutigen Training erscheint? Wie kann ich Termine schnell und effizient verteilen? Wie sehe ich, wer in den letzten Wochen beim Training immer dabei war? Fragen wie diese sind für jeden Trainer wichtig. Dabei hat sich die Organisation von Sportmannschaften gerade in Zeiten größerer Individualisierung und knapperen Zeitbudgets zu einer wichtigen eigenen Disziplin entwickelt. Und das unabhängig davon, welche Sportart man betrachtet.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es früher zum guten Ton und Mannschaftsgeist gehörte, dass man sich stets beim Trainer abmeldete, wenn die Teilnahme am Training oder Spiel nicht möglich war.  Aber heute sind wir daran gewöhnt, in jeder Lebenslage online zu suchen, zu recherchieren und viele Bereiche des Lebens digital zu verwalten. Hier setzt die Teamverwaltung von teambird.de an.

Um zu verstehen, woher meine Affinität zur Teamverwaltung kommt und wie sich diese entwickelt hat, folgt hier eine

Kleine Historie der Teamdatenbank

teambird.de setzt auf der Basis meiner erfolgreichen Teamdatenbank training.hamburg-beach.de auf, die in den vergangenen Jahren die gigantische Zahl von knapp 20.000 Usern deutschlandweit versammelte. Bis es soweit kam, dauerte es ein bisschen:

Nein, die Teamdatenbank war nicht meine Idee. Diese hatte vielmehr mein ehemaliger Mitspieler und Trainer Carsten Langbein, heute Inhaber der IT-Firma longtech. Carsten hatte mit sehr einfachen Mitteln (namentlich mit PHP und einigen Textdateien) eine Teamverwaltung aufgebaut, die sich einfach auf einer eigenen Subdomain für ein neues Team einrichten ließ. Ich war 2002 von der Idee begeistert, wollte aber selbst Erfahrungen im Bereich dynamischer Webseiten sammeln. Also fragte ich ihn, ob ich die grundsätzliche Methodik verwenden dürfte und entwickelte los. Einen Tag später stand die erste Version meiner Teamdatenbank für die 1. WiWa Herren unter http://wiwa1.hamburg-beach.de im Netz.

Dann war Überzeugungsarbeit zu leisten: Unser alter Trainer wollte von diesem neumodischen digitalen Kram nichts wissen: Wenn sich jemand vom Training abmelden wollte, dann sollte er gefälligst bei ihm anrufen. Dass die Teammitglieder häufig nur den Anrufbeantworter erreichten und damit keine Rückmeldung erhielten, ob ihre Absage vor Trainingsbeginn wirklich angekommen war – für ihn nicht wichtig. Lieber hagelte es dann drakonische Strafen…

Mit dem Trainerwechsel 2002 ergab sich die Chance, meine Teamverwaltung im Live-Betrieb zu testen. Und siehe da – Coach und Mannschaft waren gleichermaßen begeistert. Nicht nur von der Möglichkeit, sofort einen Überblick zu haben, auch die Möglichkeit, E-Mail-Nachrichten an einen fest definierten, aber dennoch frei konfigurierbaren Verteiler zu schicken, wurde gern genutzt.

Schon bald bekam ich Anfragen von weiteren Teams aus dem Verein, ob sie auch eine Teamliste für ihre Mannschaft haben könnten. Das war kein großes Problem, es dauerte nur etwa eine halbe Stunde, dann hatte ich alle Dateien auf eine neue Subdomain kopiert. So kamen mit der Zeit ca. 25 Mannschaften zusammen, nicht nur von WiWa, sondern über Empfehlungen auch in Halstenbek,  Niendorf, sowie die Betriebssportgruppen von OTTO und vom NDR. Nötig waren dafür mehr Möglichkeiten für Coaches und Betreuer: Termine mussten frei wählbar eingerichtet , Spieler hinzugefügt und gelöscht werden. All diese Funktionen kamen somit hinzu.

Mit dem schnellen Erreichen von etwa 25 Subdomains wurde deutlich, dass es auf diese Weise nicht weitergehen konnte. Der Aufwand war einfach zu groß, und die Übersichtlichkeit ging auch in die Binsen. Also haute ich in die Tasten und baute die ganze Datenbank noch einmal um. Nunmehr gab es mit http://training.hamburg-beach.de nur noch eine Adresse für die Teamdatenbank. Um auf die eigenen Daten zugreifen zu können, mussten sich Spieler, Trainer und Betreuer ab sofort mit Nutzernamen und persönlichem Passwort anmelden. Das war hervorragend für den Schutz der persönlichen Daten, allerdings etwas unbequemer für die Teilnehmer der ersten Stunde, die daran gewöhnt waren, auf Anhieb und ohne Login sehen zu können, wer zum Training erschien und wer nicht.

Nun benötigte ich nur noch fünf Minuten für die Einrichtung eines neuen Teams, aber weiterhin musste ich im Hintergrund administrierend unterstützen. Bis Anfang 2010 wuchs damit die Anzahl der Teams auf etwa 100. Dann folgte der aus meiner Sicht entscheidende Schritt: Mit dem Launch der neuen Version der Teamdatenbank im März 2010 war jetzt jeder in der Lage, ein eigenes Team zu „gründen“. Dafür erforderlich waren lediglich ein Teamname, ein Vor- und Nachname sowie eine E-Mail-Adresse. Außerdem manifestierte ich die „Grundregeln“ der Teamdatenbank in der Bestätigungs-E-Mail für die Teamgründer: Link setzen und Weitersagen.

Schon bald wuchs die Anzahl der Teamanmeldungen sprunghaft an. So finden sich zum heutigen Tage über 2.900 Mannschaften  in der Datenbank, auch wenn einige Karteileichen darunter sind. Unbenommen ist aber die Zahl von 20.000 unterschiedlichen Usern. Dabei sind etliche, die mit einem Usernamen Mitglied in mehreren Teams sind. Auch das ermöglicht die Teamverwaltung bereits seit mehreren Jahren. Oft haben Sportler mehrere Rollen in ihrem Verein (Spieler, Trainer, Betreuer) oder sogar in mehreren Institutionen (Sportverein, Betriebssport, Freizeittruppe).

Nach vier Jahren ist aber die Zeit gekommen, an einigen Themen weiter zu arbeiten. Darunter:

  • eine mobil optimierte Darstellung
  • größere Datensicherheit
  • besseres Design
  • zukunftsfähige Programm- und Datenbasis

All das wird teambird.de, die neue Teamverwaltung der teambird Friedrich & Neubert GbR leisten. Mehr darüber erfahrt ihr in den nächsten Wochen an dieser Stelle.

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